Karriere

Für die Macher statt die Grübler

Im Handwerk gibt es viele spannende Wege für junge Menschen. Es bietet Chancen.

Mit mehr als 130 Berufen gibt es im Handwerk Traumjobs in Serie. FOTO ADOBE STOCK

22.02.2022

Einfach machen statt ewig grübeln – denn das hat noch keinen weitergebracht. Wie wäre es mit einem Praktikum oder einer Ausbildung im Handwerk? Hier sind Azubis herzlich willkommen und werden wirklich gebraucht.

Für jedes Talent ist etwas dabei. Vom Augenoptiker über den Metallbauer bis zum Zweiradmechaniker: Mit mehr als 130 Berufen gibt es im Handwerk Traumjobs in Serie.

Ob indoor oder outdoor, technisch oder künstlerisch, mit Kunden oder Maschinen, federleicht oder tonnenschwer – das Handwerk bietet in vielen Bereichen beste Zukunftschancen. Und das ganz unabhängig vom Schulabschluss.

Das Handwerk - Gebäudereiniger-Innung Dortmund

Karriereturbo

Egal ob Haupt-, Realschulabschluss, Abitur oder abgebrochenes Studium: Im Handwerk kann man schnell den Karriereturbo zünden. Während andere erneut die Schulbank drücken oder in überfüllten Hörsälen sitzen, ist man schon mitten drin in der spannenden Praxis und verdient sein eigenes Geld – später oft sogar mehr als so manch ein Akademiker.

Viele Pluspunkte

Daneben gibt es viele weitere Pluspunkte. In den meist kleineren, familiären Handwerksbetrieben ist man schon als Azubi ein wichtiger Teil des Teams. Auslandsaufenthalte sind schon während deiner Ausbildung möglich. Die Ausbildungsdauer kann man unter bestimmten Voraussetzungen verkürzen. Und: Schon während der Lehre kann man sich weiterqualifizieren. Das macht sich richtig gut im Lebenslauf.

Das Handwerk sucht engagierte Menschen. FOTO PERFECTWAVE / CANVA.COM
Das Handwerk sucht engagierte Menschen. FOTO PERFECTWAVE / CANVA.COM

Gute Zukunftschancen

Aber das ist noch längst nicht alles. Mit einer Ausbildung stehen viele Wege offen. Denn die Auftragslage im Handwerk ist gut, die Zukunftsaussichten sind rosig, der Fachkräftebedarf hoch. Das Handwerk ist ein krisensicherer Wirtschaftsbereich und Handwerker sind gefragt wie nie.

Nach der Ausbildung kann man erst einmal als Geselle arbeiten und Geld verdienen oder gleich eine der vielen Weiterbildungen machen, die es im Handwerk gibt. Wie zum Beispiel die zur Meisterin oder zum Meister. Später kann man dann vielleicht sogar einen Betrieb gründen oder übernehmen und sein eigener Chef werden. Egal, für welchen Weg man sich entscheidet: Jeder kann sein individuelles Tempo wählen.

Nicht nur ein Job, sondern Berufung

Zufriedenheit, Selbstvertrauen, Stolz und vor allem jede Menge Spaß – für viele Handwerkerinnen und Handwerker ist ihr Beruf nicht nur ein Job, sondern ihre Berufung. Ob auf dem Bau oder in der Backstube, im Modeatelier oder in der Werkstatt: Sie packen an, gestalten mit und bewegen etwas. Abends können sie mit den Händen greifen, was sie am Tag erschaffen haben. Denn ihre Hände können mehr als scrollen und swipen. Das macht zufrieden und vor allem Sinn.

Energie- und Mobilitätswende

Alle Zukunftsaufgaben wie etwa Klimaschutz, Energie- und Mobilitätswende, nachhaltiges Bauen, Smart Home oder der digitale Infrastrukturausbau lassen sich nur mit beruflich qualifizierten Handwerkerinnen und Handwerkern umsetzen.

Welches Handwerk passt zu den persönlichen Talenten?

Die Praktikums- und Lehrstellenbörse der HWK Dortmund ist mit mehr als 1200 freien Ausbildungsplätzen für 2022 so voll wie nie.

Weitere Infos gibt‘s unter www.hwk-do.de/lehrstellenboerse und www.hwkdo.de/berufsorientierung