Mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Ein Gespräch mit Ulrike Sausmikat, Hausnotrufexpertin der Malteser

Kann das Leben leichter und sicherer machen: der Malteser-Hausnotruf

10.09.2022

„Was mache ich, wenn mir zu Hause etwas zustößt und niemand da ist, um mir zu helfen?“

Ulrike Sausmikat: Das ist eine Frage, die sich ältere und beeinträchtigte Menschen oft mit großer Sorge stellen. Ich empfehle unseren Hausnotruf. Der Hausnotruf bietet Hilfe rund um die Uhr. In einer Notlage genügt ein Knopfdruck und die Verbindung zur Hausnotrufzentrale wird automatisch hergestellt. Dort sind Tag und Nacht erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die die Notrufe entgegennehmen und sofort die notwendigen Hilfsmaßnahmen einleiten.

„Sie sprechen gerade ältere Menschen als Nutzer des Hausnotrufes an. Ist das Ihr Hauptnutzerkreis?“

Ulrike Sausmikat: Nein, das würde zu kurz greifen. Nicht nur im Falle eines häuslichen Unfalls von Seniorinnen und Senioren kann der Hausnotruf das Extra an Sicherheit bieten. Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen können sich darüber zusätzlich absichern und mit Unterstützung des Hausnotrufs weiterhin unabhängig in den eigenen vier Wänden wohnen und sich trotzdem bei medizinischen Notfällen sicher fühlen. Wer gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurde, aber vielleicht noch nicht hundertprozentig fit ist, kann mit dem Malteser-Hausnotruf auch kurzfristig Hilfe und Sicherheit bekommen.

„Leider kennen viele Menschen den Hausnotruf gar nicht, dabei gibt es dieses Notrufsystem schon über 30 Jahre“.

Ulrike Sausmikat: Das ist schade, denn für viele Situationen ist der Hausnotruf genau die richtige Unterstützung. Oft kann man sich dadurch das Leben leichter und gleichzeitig sicherer machen. Dieses Notrufsystem hat in den vergangenen Jahren schon viele Menschenleben gerettet.