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Heute schon an Morgen denken

Schäfer-Kretschmer & Hünerbein: Bestattungsvorsorge ist eine Sorge weniger

Geschäftsführer Klaus Schäfer

28.10.2021

Bestattungsvorsorge bedeutet, die eigenen Wünsche für die Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern. Für viele Menschen ist das der Hauptgrund, sich für eine Bestattungsvorsorge zu entscheiden. Gemeinsam ist allen Finanzierungsmöglichkeiten, dass das Ersparte für die Beerdigung auch dann abgesichert bleibt, wenn einmal Sozialleistungen in Anspruch genommen werden müssen.

Wie kann ich heute für meine Bestattung vorsorgen?

Klaus Schäfer, Geschäftsführer Bestattungen Schäfer-Kretschmer & Hünerbein: Für eine sichere Bestattungsvorsorge gibt es im Moment zwei Lösungen. Ein Treuhandvertrag oder eine Trauerfallvorsorge in Form einer Versicherung.

Wie unterscheiden sich die beiden Möglichkeiten?

Klaus Schäfer: Bei einer Treuhandeinlage zahlt man einen festgelegten Betrag auf ein Treuhandkonto ein. Dieses wird als Treuhandvermögen sicher angelegt. Für diese Anlage fallen übrigens keine Negativzinsen an. Im Todesfall wird der Betrag ausgezahlt. Bei der Trauerfallvorsorge in Form einer Versicherung werden monatlich kleine Beträge eingezahlt. Diese Form empfiehlt sich vor allem für Jüngere oder Menschen mit kleineren Einkommen. Eine Gesundheitsprüfung gibt es nicht und das Geld wird nach entsprechenden Wartezeiten im Todesfall ausgezahlt.

Martin Pianta, Ihr Bestattungs- und Vorsorgepartner für Lünen
Martin Pianta, Ihr Bestattungs- und Vorsorgepartner für Lünen

Was sind die Vorteile der finanziellen Absicherung einer Bestattung?

Martin Pianta, Vorsorge- und Bestattungspartner für Lünen: Bei beiden Möglichkeiten werden zunächst einmal die Angehörigen entlastet. Nicht nur aus finanzieller Sicht sondern auch auf der emotionalen Ebene. Der Kunde gibt im Vorsorgevertrag die Wünsche für seine Bestattung an und nimmt diese Entscheidung den Angehörigen ab. Und er bezahlt seine Beisetzung bereits zu Lebzeiten. Auch das ist ein Vorteil, denn eine plötzliche finanzielle Belastung trifft manchen unvorbereitet.

Gibt es weitere Gründe für eine Bestattungsvorsorge?

Martin Pianta: Wichtig ist vor allem auch der Schutz des angelegten Geldes für eine angemessene Bestattungsvorsorge vor unberechtigtem Auflösungsverlangen. So kann das Sozialamt bei einer möglichen Pflegebedürftigkeit nicht auf das Geld zugreifen. Es ist damit vor dem Zugriff Dritter geschützt und zweckgebunden für die Bestattung. Zudem ist bei einem Treuhandvertrag eine Einzahlung bis ins hohe Alter ohne Gesundheitsprüfung möglich.

Wie sieht es bei der Trauerfallvorsorge in Form einer Versicherung aus?

Klaus Schäfer: In diesem Fall gibt es unterschiedliche Versicherungssummen, die angespart werden können. Dabei besteht die Möglichkeit, kleine Beträge monatlich einzuzahlen, je nachdem welche finanziellen Spielräume bestehen. Auch bei dieser Möglichkeit gilt aber der Schutz des angelegten Geldes vor dem Zugriff Dritter.

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Welche Vorteile sind bei beiden finanziellen Varianten gegeben?

Klaus Schäfer: Die ermittelten Bestattungskosten sind bei beiden Varianten abgesichert, auch bei einem Wechsel des Bestatters oder einer möglichen Insolvenz des Vertragsbestatters. Zudem kann man sich deutschlandweit einen Wunschbestatter aussuchen, der die Beisetzung durchführen soll. Der Bestatter vor Ort kümmert sich im Fall der Fälle um Abholung, Überführung im Inland und Einbettung sowie Organisation der notwendigen Dokumente.

Welchen Tipp geben Sie Interessierten?

Martin Pianta: Wir beraten gerne und sprechen über die Vorstellungen und Möglichkeiten der Bestattung und natürlich auch der passenden Finanzierung. Das beginnt bei der Art der Bestattung, bei der Auswahl des Friedhofes bis hin zu Anzeigen oder den Musikstücken, die bei einer Trauerfeier gespielt werden sollen.

Für weitere Fragen stehen wir in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, bei uns in Bergkamen-Oberaden an der Jahnstraße 20, in einer unserer Filialen in Kamen, am Bergkamener Parkfriedhof, in Rünthe oder gerne bei den Interessierten zuhause.

Das Bestattungshaus Schäfer-Kretschmer & Hünerbein wurde 1951 gegründet und wird seit 1999 von Klaus Schäfer geführt. Nach der Übernahme des altbekannten Kamener Bestattungshauses Kretschmer folgte 2002 die Neueröffnung des Firmengebäudes an der Jahnstraße 20 in Bergkamen-Oberaden. Seit 2016 gehört das älteste Bergkamener Bestattungshaus Hünerbein mit der Trauerhalle auf dem Parkfriedhof ebenfalls zu dem Unternehmen. Bereits seit vielen Jahren ist das Bestattungshaus in der Vorsorge tätig und gehört in diesem Bereich zu den Vorreitern.

Weitere Informationen und Termine für eine Bestattungsvorsorge unter Tel. 02306/80309 oder auf www.bestattungen-schaefer.de/vorsorge  
   


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